Das Projekt „Identifizierung, Bewertung und Anerkennung informell erworbener Kompetenzen“, kurz IBAK, ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.competences.info steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Identifizierung, die Bewertung und die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen – das sind für uns nach wie vor Hot Items. Finden Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de einen aktuellen Überblick zu Verfahren und Instrumenten in unserer IBAK-Datenbank oder auch News aus unserem BMBF-Projekt „"KomBiA - Kompetenzbilanz für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer". Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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IBAK Webseite am am 14.12.2018


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Virtueller Instrumentenkoffer

In dieser Datenbank („Virtueller Instrumentenkoffer") finden Sie Methoden und Instrumente der Identifizierung, Bewertung und Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen. Die Datenbank ist das Resultat eines kontinuierlichen Forschungsprozesses mit Beteiligung von Professionals im Feld des Lebenslangen Lernens und von Entwicklern. Die Beschreibungen sind kurz und präzise, für weitere Informationen nutzen Sie bitte die aufgeführten Hinweise.

Falls Sie Erfahrungen mit einem der Verfahren, Instrumente oder Methoden gemacht haben, scheuen sie sich bitte nicht, uns darüber zu informieren. Der „Virtuelle Instrumentenkoffer" ist ein lebendiges Produkt und ist von den Erfahrungen und dem Interesse der Nutzer abhängig.
Bitte setzen Sie sich auch mit uns in Verbindung, falls wir ein Verfahren übersehen oder Sie Anregungen zur Korrektur haben sollten. Vielen Dank!

Die zuletzt eingestellten Verfahren und Instrumente

Validierung von Bildungsleistungen

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geva-test® System Studium & Beruf

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Kompetenzbilanz im Freiwilligendienst

Name des Verfahrens Kompetenzbilanz im Freiwilligendienst
Typologie Ziel des Verfahrens: Erfassung
Kompetenzbegriff:subjektiv
Funktion:formativ und gegen Ende des Freiwilligendienstes summativ
Bezugsgröße: entwicklungsorientiert
Methoden der Datengewinnung: indirekt, in Teilen auch direkt und situativ, in Teilen auch biografisch
Zielgruppe Jugendliche im Freiwilligendienst (FSJ/FĂ–J)
Beschreibung Verfahren zur Förderung der Selbstreflexion, das sich über das gesamte Jahr des FSJ/FÖJ (Freiwilliges Soziales Jahr/Freiwilliges Ökologisches Jahr) erstreckt und mit einem Kompetenznachweis abgeschlossen wird.
Methoden/ Instrumente Die wiederholte Selbst- und Fremdeinschätzung mit Hilfe von Fragebögen (zunächst Betrachtung des privaten/informellen Bereichs, später auch der Arbeitswelt) wird in einem Bilanzierungsgespräch ausgewertet und führt zum Kompetenznachweis.
Fokussierte Kompetenzen
Für die Selbst- und Fremdeinschätzung rücken hier insbesondere folgende Kompetenzen in den Mittelpunkt: Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kritikfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Lernbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit, Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Interkulturelle Kompetenz, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Engagementbereitschaft
Ablauf, Vorgehen Privater / informeller Bereich
1. KENNENLERNEN UND INFORMIEREN – Was erwartet mich bei der Kompetenzbilanz?
Besprechen von Vorerfahrungen der/des Jugendlichen und Informieren ĂĽber die Kompetenzbilanz
2. KLÄREN – Was sind Kompetenzen?
Thematisieren von Kompetenzen im Seminar
3. ERKENNEN UND BESCHREIBEN – Was habe ich gemacht?
Erkennen eigener Lebenssituationen als Lernorte (Familie, Freunde, Freizeit etc.) – dortige
Lernerfahrungen beschreiben
4. BEOBACHTEN UND EINSCHÄTZEN – Was kann ich?
Selbsteinschätzung (SE) und Fremdeinschätzung (FE) für den privaten Bereich,
Auswertungsgespräch (FE durch den Pädagogen/die Pädagogin bzw. andere Teilnehmende)
Bereich der Arbeitswelt
5. ERKENNEN UND BESCHREIBEN – Was brauche ich in der Arbeitswelt?
Thematisieren beruflicher Anforderungen im Seminar
6. BEOBACHTEN UND EINSCHÄTZEN – Was kann ich im Einsatz?
Selbst- und Fremdeinschätzung bezogen auf den freiwilligen Einsatz, Auswertungsgespräch
(FE durch den/die Anleiter/in oder eine andere Vertrauensperson in der Einsatzstelle)
7. ORIENTIEREN – Was will ich verändern?
Ziele vereinbaren, Tätigkeiten darauf abstimmen
8. EINSCHÄTZEN UND BILANZIEREN – Wo stehe ich am Ende des Freiwilligendienstes? Wiederholte SE und FE bezogen auf den Einsatz, Endauswertung im Abschlussgespräch, gemeinsame Auswahl von Schlüsselkompetenzen für den Nachweis
9. DOKUMENTIEREN – Der Kompetenznachweis
Erstellung des Kompetenznachweises
Ziel/ Ergebnis Die Jugendlichen können ihre eigenen Kompetenzen erkennen, reflektieren und erweitern. Es dient der Persönlichkeitsentwicklung, Stärkung des Selbstbewusstseins. Es wird davon ausgegangen, dass ein konkreter Nutzen des Kompetenznachweises im Übergang zu Ausbildung und Beruf entsteht.
Für FSJ-/FÖJ-Träger bietet das Verfahren eine Erweiterung des pädagogischen Begleitangebots, eine Unterstützung der Lernzielorientierung, eine Steigerung der Attraktivität von FWD, eine Stärkung und ein Nachweis des Bildungscharakters der Jugendfreiwilligendienste, eine Einbeziehung der Einsatzstellen als Partner im Bildungsverbund und eine Grundlage für Planung der Tätigkeiten in der Einsatzstelle und für differenziertes Feedback an die Freiwilligen (praktischer Bezug).
Zeitbedarf  Der Zeitbedarf bezieht sich auf die Teilnehmer.
Wie viel Zeit muss ein Teilnehmer für die Durchführung einplanen.
Integration des Verfahrens in die pädagogische Begleitung im FSJ/FÖJ, dennoch ist mit Mehraufwand für Erläuterungen, Fremdeinschätzung, Bilanzierungsgespräch, Abstimmung mit Einsatzstellen und Erstellung des Kompetenznachweises zu rechnen
Lizenzvergabe k.A.
Direkte Kosten  Die direkten Kosten umfassen den Betrag,
den eine Einrichtung pro Teilnehmer für die Durchführung einplanen sollte.
Leitfaden und Handreichung sind kostenfrei
Beratung, Begleitung Ein Beratungsangebot ist in Vorbereitung.
Anbieter Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.
Entwickler Alexandra Hoorn, Susanne Rindt, Tina Stampfl (im Rahmen des Bundesprogramms „Freiwilligendienste machen kompetent“)
Handbücher, Einführungen k.A.
Studien, Erfahrungsberichte, Evaluationen k.A.
Weitere Infos Das Verfahren wurde zunächst für Jugendliche ohne oder mit niedrigem Schulabschluss entwickelt. Eine Verknüpfung mit Berufsorientierung und Bewerbungstraining ist möglich.
Der Leitfaden zur Kompetenzbilanz und Handreichung fĂĽr die Einsatzstellen ist kostenfrei als Download oder als BroschĂĽre zu bestellen beim ISS e.V. unter http://www.iss-ffm.de/veroeffentlichungen/publikationen.html
verfügbare Sprachen deutsch
Anerkennungs-  Dieses Verfahren ermöglicht die für ein Berufsziel relevanten Kompetenzen, egal wie sie erworben wurden, durch ihre Dokumentation anerkennen zu lassen.
Damit kann ein berufliches Zertifikat/Diplom erworben werden, adäquat einem beruflichen Ausbildungszertifikat.
verfahren
nein

Dieses Projekt wird gefördert durch:

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