Das Projekt „Identifizierung, Bewertung und Anerkennung informell erworbener Kompetenzen“, kurz IBAK, ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.competences.info steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Identifizierung, die Bewertung und die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen – das sind für uns nach wie vor Hot Items. Finden Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de einen aktuellen Überblick zu Verfahren und Instrumenten in unserer IBAK-Datenbank oder auch News aus unserem BMBF-Projekt „"KomBiA - Kompetenzbilanz für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer". Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

HeurekaNet - Freies Institut fŘr Bildung, Forschung und Innovation e.V.

Windthorststraße 32
48143 Münster
Deutschland
T: +49 251 3999 5942
F: +49 251 3999 5943
E: info@heurekanet.de

IBAK Webseite am am 14.12.2018


Finden Sie Verfahren und Instrumente
Finden Sie Verfahren und Instrumente

Geben Sie einen Begriff ein:

Geben Sie einen Begriff ein:

Virtueller Instrumentenkoffer

In dieser Datenbank („Virtueller Instrumentenkoffer") finden Sie Methoden und Instrumente der Identifizierung, Bewertung und Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen. Die Datenbank ist das Resultat eines kontinuierlichen Forschungsprozesses mit Beteiligung von Professionals im Feld des Lebenslangen Lernens und von Entwicklern. Die Beschreibungen sind kurz und präzise, für weitere Informationen nutzen Sie bitte die aufgeführten Hinweise.

Falls Sie Erfahrungen mit einem der Verfahren, Instrumente oder Methoden gemacht haben, scheuen sie sich bitte nicht, uns darüber zu informieren. Der „Virtuelle Instrumentenkoffer" ist ein lebendiges Produkt und ist von den Erfahrungen und dem Interesse der Nutzer abhängig.
Bitte setzen Sie sich auch mit uns in Verbindung, falls wir ein Verfahren übersehen oder Sie Anregungen zur Korrektur haben sollten. Vielen Dank!

Die zuletzt eingestellten Verfahren und Instrumente

Validierung von Bildungsleistungen

  ...mehr

geva-test® System Studium & Beruf

  ...mehr

geva-test System® Ausbildung & Beruf

  ...mehr

geva-test® System Integration & Beruf

  ...mehr
drucken

Du kannst was

Name des Verfahrens Du kannst was
Typologie Ziel des Verfahrens: Anerkennung
Kompetenzbegriff: zu Beginn subjektiv sp├Ąter objektiv
Funktion:summativ
Bezugsgr├Â├če: entwicklungsorientiert
Methoden der Datengewinnung: situativ und indirekt, im weiteren Verlauf direkt
Zielgruppe Zielgruppe sind:
a) Personen ohne Lehrabschluss
b) MigrantInnen ohne ├Âsterreichischen Lehrabschluss
c) Mindestalter 22 Jahre
d) Kenntnisse und F├Ąhigkeiten in den u.a. Berufen
Im Projekt sollen Personen angesprochen werden, die noch keinen Lehrabschluss haben. Diese Personen verf├╝gen meist ├╝ber sehr gute praktische F├Ąhigkeiten. Sie sollen durch geeignete Ma├čnahmen zu einem Lehrabschluss gef├╝hrt werden.
Die Entwicklung und Erprobung eines auf ├Âsterreichische bzw. ober├Âsterreichische Rahmenbedingungen zugeschnittenen Modells zur Erfassung, Anerkennung und Validierung informell und non-formal erworbener Kompetenzen am Beispiel ausgew├Ąhlter Berufe.
Beschreibung Das Projekt richtet sich an Personen, die ├╝ber keinen Lehrabschluss verf├╝gen. Diese Personen verf├╝gen meist ├╝ber sehr gute praktische F├Ąhigkeiten und sollen durch geeignete Ma├čnahmen zu einem anerkannten Lehrabschluss gef├╝hrt werden. Um eine Konkurrenz zur ├╝blichen Lehrzeit zu vermeiden, wurde das Mindestalter der TeilnehmerInnen des Projekts mit 22 Jahren festgelegt.Anschlie├čend an eine Erstberatung erfolgt eine erste ÔÇ×PerformanzfeststellungÔÇť, d.h. unterst├╝tzt von pers├Ânlichen Trainern/Beratern verschaffen sich die TeilnehmerInnen einen ├ťberblick dar├╝ber, welche ihrer Kenntnisse und F├Ąhigkeiten bereits anerkannt werden und was zum Lehrabschluss noch n├Âtig ist. Dabei wird ein pers├Ânliches Portfolio anhand f├╝r den jeweiligen Beruf vorgegebener Portfolio-Arbeitsunterlagen erarbeitet. Aufbauend darauf erwerben die TeilnehmerInnen im Rahmen einer ma├čgeschneiderten Weiterbildung jene Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie f├╝r den Lehrabschluss noch brauchen. Experten der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer stellen dann gemeinsam mit den Teilnehmern fest, ob Sie nach dieser Weiterbildung alle Kenntnisse und Fertigkeiten haben, die zum Lehrabschluss ben├Âtigt werden. Nach positiver Feststellung erhalten die TeilnehmerInnen ihr Lehrabschlusszeugnis.
Methoden/ Instrumente Die pers├Ânlichen Kompetenzen werden hier vor allem im Hinblick auf das gew├Ąhlte Berufsbild erfasst. Dazu wurde Portfoliomaterial f├╝r 10 Lehrberufe erstellt (Koch/K├Âchin, MaurerIn, Universalschwei├čerIn, Garten- und Gr├╝nfl├Ąchengestaltung, Metallbearbeitung, TischlerIn, EDV-TechnikerIn, Einzelhandel, Restaurantfachmann/-frau). Dieses umfasst:
ÔÇó Eine Beschreibung der Kompetenzen lt. Berufsbild und Pr├╝fungsordnung
ÔÇó Eine Checkliste f├╝r Selbst- und Fremdeinsch├Ątzung (Performanzdarstellung)

Die pers├Ânlichen Kompetenzen werden von den Teilnehmern selbst erarbeitet und anschlie├čend in der ersten Performanzfeststellung beurteilt, ob bzw. in wie weit sie den geforderten Kompetenzen f├╝r den Lehrabschluss im gew├╝nschten Beruf entsprechen. Nach einer allf├Ąlligen Weiterbildung um fehlende Kompetenzen zu erwerben erfolgt eine endg├╝ltige Beurteilung der Kompetenzen durch entsprechende Fachleute der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer. Werden alle Kriterien erf├╝llt, wird das Lehrabschlusszeugnis verliehen.
Fokussierte Kompetenzen
Ablauf, Vorgehen Du kannst was! l├Ąsst sich idealtypisch in sechs Phasen unterteilen:
Zu Beginn erfolgt eine verpflichtende Einstiegsberatung. Ziel dieser Beratung ist eine Abkl├Ąrung dar├╝ber, ob eine Teilnahme an diesem Programm grunds├Ątzlich als sinnvoll erachtet wird oder ob alternative Wege eingeschlagen werden sollten.
Das Herzst├╝ck ist eine Portfolio-Arbeit, in der bereits entwickelte Kompetenzen analysiert und dokumentiert werden. Die Portfolio-Arbeit wird im Zuge eines mehrmaligen Workshops unter Begleitung von Portfolio-TrainerInnen erarbeitet. Die Workshops haben eine Gruppengr├Â├če von acht bis zw├Âlf TeilnehmerInnen. Ergebnis dieser Phase ist eine Portfolio-Mappe, in der eine Selbsteinsch├Ątzung berufsbildrelevanter Kompetenzen gegeben wird. Die Selbsteinsch├Ątzung kann dabei mit unterschiedlichsten Nachweisen (Zeugnis, Kursbest├Ątigung, etc.) unterst├╝tzt werden. Die Portfolio-Mappe wird nach der Fertigstellung an Mitglieder der Pr├╝fungskommission der Wirtschaftskammer ├╝bermittelt.
Qualicheck I: Die in der Portfolio-Arbeit angef├╝hrten beruflichen Kompetenzen werden bei einem Fachgespr├Ąch gemeinsam mit erfahrenen Pr├╝ferInnen ausgewertet und ├╝berpr├╝ft. Als Bezugsrahmen dient dabei die Ausbildungs- bzw. Pr├╝fungsordnung des fraglichen Lehrberufs. Wenn das Berufsbild nicht vollst├Ąndig, aber zumindest mehr als die H├Ąlfte des Berufsbildes nachgewiesen wird, dann werden individualisierte, erg├Ąnzende Weiterbildungsma├čnahmen eingerichtet
.Erg├Ąnzende Weiterbildung: Die in Hinblick auf das Berufsbild fehlende Kompetenzen werden auf der Basis eines individuellen Weiterbildungsplanes entwickelt. Dies kann beispielsweise durch die Absolvierung von Kursen, durch die Einbeziehung der Berufsschule oder aber auch durch die Erweiterung der beruflichen Praxis in einem Betrieb erfolgen.
Qualicheck II: Die ├ťberpr├╝fung der noch nicht nachgewiesenen Kompetenzen erfolgt durch ein Fachgespr├Ąch sowie durch eine praktische Arbeit (Arbeitsprobe) vor der Lehrabschluss-Pr├╝fungskommission. Im Vergleich zur Lehrabschlusspr├╝fung steht hier eine an die Zielgruppe angepasste Pr├╝fungsdidaktik im Vordergrund
.Bei positivem Ausgang des Verfahrens werden die beruflichen Kompetenzen durch ein Lehrabschlusspr├╝fungszeugnis anerkannt, das durch die Lehrlingsstelle ausgestellt wird. Dieses Zeugnis unterscheidet sich nicht vom jenem, das auf dem normalen Weg durch die Lehrausbildung vergeben wird und f├╝hrt somit zu einem formalen, gesetzlichen anerkannten Berufsabschluss.
Ziel/ Ergebnis Die Personen der Zielgruppe sollen durch die Feststellung Ihrer Qualifikationen in die Lage versetzt werden in zur Zeit angebotenen Berufsbildern einen Abschluss zu erlangen
Zeitbedarf  Der Zeitbedarf bezieht sich auf die Teilnehmer.
Wie viel Zeit muss ein Teilnehmer für die Durchführung einplanen.
Lizenzvergabe
Direkte Kosten  Die direkten Kosten umfassen den Betrag,
den eine Einrichtung pro Teilnehmer für die Durchführung einplanen sollte.
Beratung, Begleitung
Anbieter FAV Ober├Âsterreich ,Wienerstrasse 150 A - 4021 Linz
Tel.: 0732 / 330 734-0 Fax: 0732 / 330 734-20
www.favooe.at
Entwickler Das Pilotprojekt wurde vom EB-Forum und den ober├Âsterreichischen Sozialpartnern initiiert und anschlie├čend (2007) beim Firmenausbildungsverbund Ober├Âsterreich (FAV O├ľ) als Tr├Ąger angesiedelt.
Handbücher, Einführungen
Studien, Erfahrungsberichte, Evaluationen
Weitere Infos www.dukannstwas.at, www.favooe.at
http://blog.aus-und-weiterbildung.eu/kompetenzanerkennung_du-kannst-was/
verfügbare Sprachen deutsch
Anerkennungs-  Dieses Verfahren ermöglicht die für ein Berufsziel relevanten Kompetenzen, egal wie sie erworben wurden, durch ihre Dokumentation anerkennen zu lassen.
Damit kann ein berufliches Zertifikat/Diplom erworben werden, adäquat einem beruflichen Ausbildungszertifikat.
verfahren
ja

Dieses Projekt wird gefördert durch:

EU-logos