Das Projekt „Identifizierung, Bewertung und Anerkennung informell erworbener Kompetenzen“, kurz IBAK, ist abgeschlossen. Diese Projektwebsite www.competences.info steht weiterhin für alle Interessierten offen, sie wird allerdings nicht mehr aktualisiert.

Die Identifizierung, die Bewertung und die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen – das sind für uns nach wie vor Hot Items. Finden Sie auf unserer Homepage www.heurekanet.de einen aktuellen Überblick zu Verfahren und Instrumenten in unserer IBAK-Datenbank oder auch News aus unserem BMBF-Projekt „"KomBiA - Kompetenzbilanz für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer". Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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IBAK Webseite am am 14.12.2018


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News (mehrsprachig)

11.02.2011

IBAK Kompendium für Ministerin Löhrmann

"Empowerment von Arbeitnehmern durch Weiterbildung" und "die informell erworbenen Kompetenzen mĂĽssen zukĂĽnftig eine wichtige Rolle spielen"... mehr
21.12.2010

Ein "guter Einstieg" und "interessantes Ăśberblickswerk"

Eine weitere Rezension des Buches „Wissen, was ich kann“ durch Prof. Dr. Andrea Helmer-Denzel.... mehr

Bildungspolitischer Kontext

Die sukzessive bildungspolitische Fokussierung auf die Kompetenzen der Menschen und die Modernisierung der Bildungssysteme in Europa lässt sich bis zum Beginn der 90er-Jahre nachzeichnen. Die zum damaligen Zeitpunkt Fahrt aufnehmende Revolutionierung der Arbeits- und Lebenswelt durch EDV und IuK-Technologien, neue Formen der Arbeitsorganisation mit Lean Management und Kaizen und ein sich verschärfender Wettbewerb der Industrien in Europa, USA und Japan und nicht zuletzt der Zusammenbruch der Staaten, Ökonomien und Gesellschaften in Osteuropa warfen zu diesem Zeitpunkt die Frage auf, wie Menschen die nötigen Kompetenzen ausbilden können, um in solchen Transformationsprozessen oder in Umwelten mit zunehmender Dynamik zu bestehen. Eine Vielzahl von europäischen und auch nationalen Initiativen, Programmen und Denkschriften mündeten seit dem Jahr 2000 in kohärente und umfassende Strategien.

International / EU
Im Jahr 2000 formulierte die EU ihre Meta- oder Rahmenstrategie. Im März 2000 stellte der Europäische Rat in Lissabon das Ziel auf, die Europäische Union zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen- einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen. Diese – allerdings nicht unumstrittene - Lissabon-Strategie bildet auch heute den Rahmen u.a. für die Programme zur Modernisierung der Bildungssysteme und der Strategie zur Förderung des lebenslangen Lernens...
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Mit dem ebenfalls im Jahr 2000 verabschiedeten „Memorandum über Lebenslanges Lernen“ systematisierte die Kommission der Europäischen Gemeinschaften die Aktivitäten und Ziele. In sechs sog. Grundbotschaften formuliert das Memorandum mögliche Zielpunkte einer umfassenden und kohärenten Strategie für Lebenslanges Lernen. Formales, non-formales und informelles Lernen werden als Bestandteile des Lebenslangen Lernens gedacht und entsprechend die Anerkennung der im nicht-institutionellen Kontext erworbenen Wissensbestände, Fähigkeiten und Fertigkeiten als Entwicklungsaufgabe gesehen...
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Die Mitteilung der Kommission „Einen europäischen Raum des lebenslangen Lernens schaffen“ aus dem Jahr 2001 – gemeinsam von der Generaldirektion Bildung und Kultur und der Generaldirektion Beschäftigung und Soziales vorbereitet – geht auf das o.a. „Memorandum über Lebenslanges Lernen“ zurück. Sie stützt sich ebenfalls auf eine breite Defintion des lebenslagen Lernens, beschreibt Bausteine kohärenter und umfassender Strategien und unterbreitet konkrete Handlungsvorschläge. Einer der sechs Aktionsschwerpunkte befasst sich ausführlich mit den Rahmenbedingungen der Identifzierung, Bewertung und Anerkennung nicht-formalen und informellen Lernens...
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Der Rat (Bildung) verlieh der bildungspolitischen Strategie im folgenden Nachdruck. Im Jahr 2002 verabschiedet er ein „Detailliertes Arbeitsprogramm zur Umsetzung der Ziele der allgemeinen und beruflichen Bildung in Europa“ und eine „Entschließung zum lebensbegleitenden Lernen“. Mit dem Arbeitsprogramm wurde ein neuer und kohärenter strategischen Rahmen für die Zusammenarbeit im Bildungsbereich in der EU geschaffen, der auch den sog. Kopenhagen- und Bologna-Prozesse einschließt...
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Der Kopenhagen-Prozess bezeichnet Strategie und Maßnahmen für die Verbesserung der Gesamtleistung, der Qualität und der Attraktivität der beruflichen Bildung in Europa. Er wurde initiiert durch eine Sitzung der Bildungsminister und der Europäischen Kommission im Jahr 2002 in Kopenhagen...
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Für den Zeitraum 2007 bis 2013 hat die EU-Kommission am 14. Juli 2004 einen Vorschlag für die nächste EU-Programmgeneration im Bereich des lebenslangen Lernens angenommen...
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Institutionen und Portale:
mehrUNESCO - United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization [de/en]
mehrEuropäische Union: Bildung [de/nl/sk/en]
mehrEuropäische Union: Bildung, Ausbildung, Jugend: Zusammenfassung der Gesetzgebung [de/nl/en]
mehrEuropäische Union - Europäische Kommission: Aus und Weiterbildung [de/en]
 
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Österreich
Der Konsultationsprozess zum „Memorandum über lebenslanges Lernen“ in Österreich mündete in einem Bericht des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, der im Juli 2001 an die Europäische Kommission übermittelt wurde. Der Bericht besteht aus zwei Teilen: dem „Länderbericht“ und dem „Hintergrundbericht“. Der „Länderbericht“ enthält neben einer Zusammenfassung der Ergebnisse des österreichischen Diskussionsprozesses zu den zentralen „Grundbotschaften“ des Memorandums vor allem auch Strategieansätze zur zukünftigen Förderung des lebensbegleitenden Lernens. Der „Hintergrundbericht“ beschreibt den Ist-Stand der Situation des lebenslangen Lernens in Österreich im Zusammenhang mit den sechs Grundbotschaften des Memorandums und dokumentiert die dazu abgegebenen Stellungnahmen und Diskussionsbeiträge dokumentiert.

 Länderbericht
 Hintergrundbericht
 Dokumentation der Abschlussveranstaltung zum Konsultationsprozess am 20.6.2001



Institutionen:

mehrBundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz
mehrBundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
mehrBundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
mehrBundesinstitut für Erwachsenenbildung
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Deutschland
Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung legte im Jahr 1999 das Modellprogramm „Lebenslanges Lernen“ auf. Die Erfahrungen und Einsichten gingen in eine „Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland“ ein, die im Jahr 2004 aufgrund der verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen nicht im Sinne einer „nationalen kohärenten Strategie“ darstellbar war, sich wohl aber als gemeinsam vereinbarte Strategie von Bund und Ländern für Lebenslanges Lernen verstand, die Aspekte und Zusammenhänge aufzeigt, bei denen Konsens bestand...
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Ebenfalls 1999 setzten Bund und Länder das sog. Forum Bildung ein und rahmten damit eine breiten Fachdiskussion zu den fünf bildungsbereichsübergreifenden Themenschwerpunkten „Bildungs- und Qualifikationsziele von morgen“, „Förderung von Chancengleichheit“, „Qualitätssicherung im internationalen Wettbewerb“, „Lernen, ein Leben lang“ und „Neue Lern- und Lehrkultur“. Ziel des Forum Bildung war es, die Qualität und Zukunftsfähigkeit des deutschen Bildungssystems sicherzustellen...
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bmb+f legte im Jahr 2000 das Aktionsprogramm „Lebensbegleitendes Lernen für alle auf“. Mit diesen Aktionen wollte - so das Programm – das bmbf im Rahmen der Zuständigkeiten des Bundes zu einer nachhaltigen Förderung lebensbegleitenden Lernens aller Menschen und einer zukunftsorientierten Veränderung der Bildungsstrukturen beitragen. In dem vorliegenden Aktionsprogramm sind die Forschungs- Entwicklungs- und Erprobungsmaßnahmen des Bundes in den einzelnen Bildungsbereichen, die der Förderung lebensbegleitenden Lernens dienen, gebündelt...
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Mit Fragen der Finanzierung lebenslangen Lernens hat sich im Auftrag der Bundesregierung eine unabhängige Expertenkommission befasst. Diese Kommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dieter Timmermann und den Mitgliedern Prof’in Dr. Gisela Färber (stellv. Vors.), Prof’in Dr. Uschi Backes-Gellner, Prof. Dr. Gerhard Bosch und Prof. Dr. Bernhard Nagel konstituierte sich am 23. Oktober 2001 und legte am 28. Juli 2004 ihren Schlussbericht vor...
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Institutionen:

mehrBundesministerium für Bildung und Forschung [de/en]
mehrBundesministerium für Wirtschaft und Technologie[de/en]
mehr Bundesministerium für Arbeit und Soziales [de/en]
mehrStändige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland [de]
mehrBund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung [de]
mehrBundesinstitut für Berufsbildung - (BIBB) [de/en]

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